Optisches Ethernet und RF-Video-Overlay:
Zwei Breitband-Verbindungen zu Ihren Kunden
Die optischen Hochgeschwindigkeits-Zugangsnetze, welche auf dem Punkt-zu-Punkt-Ethernet für bidirektionale Dienste, wie Daten- und Voice-over-IP, basieren, haben mehrere Vorteile. So bietet z. B. eine standardisierte Ausstattung mit Geräten von verschiedenen Herstellern eine einfache, flexible Netzwerkplanung. Dank der eingesetzten Technik ist diese Netzwerkumgebung einfach zu managen. Die Skalierbarkeit ist hervorragend und die Übertragungsraten lassen sich auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden anpassen. So sind Datenraten von Fast Ethernet (100 Mbit/s) bis 1G Ethernet (1 Gb/s) technisch realisierbar.
Die Breitband-Video Übertragung über Glasfaserleitungen, basierend auf Standards der Kabelfernseh-Industrie zur Übertragung von Videoinhalten, eröffnet eine Bandbreite von bis zu mehreren Gbit/s. Analog-TV, Digital-TV und sogar Satelliten-TV bis zu einer Frequenz von 2.6 GHz können übertragen werden. HDTV-Qualität ist möglich ohne nennenswerte Beeinflussung des bideraktionalen Datenverkehrs. Diese als RF-Video-Overlay bekannte Lösung hat eine sehr hohe Zustimmung bei unseren Kunden gefunden.
Abb. 1 und Abb. 2 zeigen zwei übliche Netzwerkstrukturen für Point-to-Point FTTH-Netzwerke mit RF-Video-OVerlay. Abb. 1 zeigt den Einsatz von 2 separaten Fasern, jeweils eine für die Datenübertragung und eine für das RF-Videosignal.
Abb. 2 zeigt ein Netzwerk, welches nur auf einer Faser basiert. In diesem Fall werden die beiden Dienste auf 3 unterschiedlichen, optischen Wellenlängen übertragen: 1550 nm für RF-Video-Overlay und 1490 nm/1310 nm für die bidirektionale Datenübertragung.
PON- und RF-Video-Overlay
Auch bei Point-to-Multipoint FTTH-Netzwerk-Lösungen wie GPON und GEPON kann RF-Video-Overlay integriert werden. Eine kundenorientierte Lösung von BKtel ist in Abb. 3 dargestellt.
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