BKtel hat seine RF-Overlay-Technik für FTTH-Netze um zwei optische Sender erweitert und ermöglicht nun, dass simultan zu den Kabelfernsehsignalen auch noch DVB-S-modulierte Signale übertragen werden können. Neben den aus dem CATV-Kabelnetz bekannten PAL- und DVB-C-Signalen kann der Endkunde sich nun mit Hilfe eines DVB-S-Tuners (digitalen SAT-Receivers) auch noch unter zusätzlichen 500 Programmen aus dem Satellitenfernsehen entscheiden.
Für die zusätzliche Übertragung der DVB-S-Signale gibt es seit kurzem in der FTTH-Produktserie von BKtel zwei neuentwickelte, leistungsstarke optische Sender. Der direkt modulierte Fx-DS26 bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, ideal für den Einsatz in kleinen Netzen, die z.B. einzelne Gebäudeeinheiten umfassen. Der extern modulierte Sender Fx-ES26 erlaubt eine Langstrecken-Signalübertragung bis zu 140 km und ist somit für den Einsatz in Regionalnetzen bestens geeignet. Beide Sender sind mit einem zusätzlichen Eingang für SAT-ZF-Signale im Bereich 950 bis 2605 MHz ausgestattet worden, so dass DVB-S-Signale in die optische Übertragung eingespeist werden können.
Als End-Empfangsgeräte steht die FiberSurf-Serie von BKtel für den individuellen Einsatz zur Verfügung. Zum Empfang der zusätzlichen SAT-ZF-Signalen sind die Endgeräte mit dem speziellen Empfängermodul OCR2209E ausgerüstet. Dem Teilnehmer steht ein komplettes CATV- und SAT-ZF-Breitbandsignal von 47 bis 2400 MHz zur Verfügung, welches er durch eine DVB-C-SetTopBox oder einem digitalen SAT-Receiver empfangen kann. Somit können alle Fernsehsignale, die nach den festgelegten Videostandards der Kabelfernseh- und Satellitenübertragungs-technologie moduliert sind, dank der RF-Overlay-Technologie in FTTH-Netzen genutzt werden.
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