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Sowohl bei der Renovierung bestehender Anlagen als auch bei Neubauten wählen die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaften heute immer öfter Fiber-to-the-Home Netze, da die Glasfaser unschätzbare Vorteile gegenüber den Koaxkabeln bietet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen benötigt die Glasfaser auf Grund des geringeren Durchmessers sehr wenig Raum für die Übertragung und Verteilung in die Wohnungseinheiten. Gleichzeitig dient das neue Glasfasernetz als universelle Telekommunikationsinfrastruktur mit nahezu unbegrenzter Bandbreite. Doch bisher konnte bei diesen Glasfasernetzen nur der Kabelfernsehsignale eingespeist und zur Verfügung gestellt werden, wer Satellitenfernsehen wollte, musste nach wie vor auf das alte Koaxkabel zurückgreifen.
Hierdurch entstand bei jeder Anlagenmodernisierung oder -installation für die Wohnungswirtschaft die Frage in welcher Form Fernsehsignale den Mietern bzw. Wohnungsbesitzern zur Verfügung gestellt werden. Bisher musste bei der Planung immer die Entscheidungen getroffen werden, ob die Fernsehsignale von Kabelfernsehbetreibern bezogen und aufbereitet werden oder ob eine Satelliten-Gemeinschaftsanlage installiert wird.. Beide Ansätze haben Ihre Vorteile: Kabelfernsehen ist für den Endverbraucher besonders einfach in der Handhabung, Satellitenfernsehen bietet jedoch sehr viel mehr Auswahl an Programmen und Radiosendern.
Die Entscheidung ist jetzt einfach – man bietet dem Endverbraucher beides an. Die BKtel RF-Overlay-Technologie bietet nun die Möglichkeit parallel Kabelfernseh- wie auch Satellitenfernsehsignale durch eine Faser bis in die Wohneinheit zur Verfügung zu stellen. Nun hat der Endkunde die „Qual der Wahl“.
RF-Overlay-Technologie
BKtels RF-Overlay-Technologie erlaubt es, den digitalen optischen Signalen eines PON- oder Ethernet PtP-Netzes eine zusätzliche optische Wellenlänge für konventionelle Fernsehsignale hinzuzufügen, die nach dem analogen PAL- und/oder dem DVB-C-Standard (Kabelfernsehen) moduliert ist. Durch das Hinzufügen bzw. Überlagern mit dieser optischen Wellenlänge werden selbstverständlich die neuen IP-basierten Datenübertragungsdienste wie Breitband-Internet und VoIP des FTTH-Netzes nicht beeinflusst – die konventionellen Fernsehsignale werden parallel übertragen.
BKtel hat die RF-Overlay-Technologie für FTTH-Netze derart erweitert, dass simultan zu diesen Kabelfernsehsignalen auch noch DVB-S-modulierte Signale übertragen werden können. Neben den aus dem CATV-Kabelnetz bekannten PAL- und DVB-C-Signalen kann der Endkunde sich nun mit Hilfe eines DVB-S-Tuners (digitalen SAT-Receivers) auch noch unter zusätzlichen 500 Programmen aus dem Satellitenfernsehen entscheiden.
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Leistungsstark für jeden Einsatz
Für die zusätzliche Übertragung der DVB-S-Signale gibt es seit kurzem in der FTTH-Produktserie von BKtel zwei neuentwickelte, leistungsstarke optische Sender. Der direkt modulierte Fx-DS26 bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, ideal für den Einsatz in kleinen Netzen, die z.B. einzelne Gebäudeeinheiten umfassen. Der extern modulierte Sender Fx-ES26 erlaubt eine Langstrecken-Signalübertragung bis zu 140 km und ist somit für den Einsatz in Regionalnetzen bestens geeignet. Beide Sender sind mit einem zusätzlichen Eingang für SAT-ZF-Signale im Bereich 950 bis 2605 MHz ausgestattet worden, so dass DVB-S-Signale in die optische Übertragung eingespeist werden können. Auch hier sorgt eine permanente Pegelüberwachung für eine sichere und zuverlässige Datenübertragung. |
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Als Empfangsgeräte beim Endkunden steht die FiberSurf-Serie von BKtel für den individuellen Einsatz zur Verfügung. Zum Empfang der zusätzlichen SAT-ZF-Signale sind die Endgeräte mit dem speziellen Empfängermodul OCR2209E ausgerüstet. Dem Teilnehmen steht ein komplettes CATV- und SAT-ZF-Breitbandsignal von 47 bis 2400 MHz zur Verfügung, welches er durch eine DVB-C-SetTopBox oder einem digitalen SAT-Receiver empfangen kann. Somit können alle Fernsehsignale, die nach den festgelegten Videostandards der Kabelfernseh- und Satellitenübertragungstechnologie moduliert sind, dank der RF-Overlay-Technologie in FTTH-Netzen genutzt werden.
Die Zukunft hat begonnen
Erster Einsatzfall für diese Technologie ist Basel in der Schweiz. Gerade in der multikulturellen Metropole werden viele in- und ausländische Programme genutzt. So weitreichend ist dann auch das Sprachangebot der TV-Sender: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Türkisch, Spanisch aber auch Arabisch oder verschiedene asiatische Sprachen. Momentan werden 40 analoge und ca. 100 DVB-C Kanäle im CATV Band übertragen, dazu kommen ca. 500 digitale SAT-ZF Kanäle für Radio, Fernsehen und HDTV. Insgesamt werden von 4 Satelliten alle 16 verfügbaren Ebenen eingespeist, so dass die Zuschauer ein in der Schweiz einmaliges Fernsehangebot erhalten.
Um die digitalen TV- und Radioprogramme aus der ganzen Welt empfangen zu können, benötigen die Teilnehmer der Basler Wohnbaugenossenschaft einen handelsüblichen Digitalempfänger (DVB-C, DVB-S oder auch eine kombinierte DVB-C/DVB-S SetTopBox). Die Fernsehgeräte können aber auch direkt angeschlossen werden, um auf Wunsch weiterhin die analogen Fernsehprogramme empfangen zu können. Bei dieser Konstellation ändert sich für den Teilnehmer bei der Handhabung kaum etwas. Allerdings kann die Bildqualität, die PAL Standard hat, mit der hervorragenden Übertragung der digitalen Programme nicht Schritt halten. Die Zukunft liegt hier in den digitalen HD-Programmen, die insbesondere auf Satellit bereits empfangbar sind.
Die Rückmeldungen der Kunden, die an diese neue Technik angeschlossen wurden, sind durchweg positiv. Die private Satellitenschüssel gehört in diesen Wohnanlagen der Vergangenheit an – bei völlig freier Programmwahl durch die Teilnehmer. |
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